Im Kern geht es mir darum, Probleme zu lösen und Abläufe klarer und effizienter zu machen. Effizienz heißt für mich nicht nur, Zeit zu sparen, sondern auch, mit dem richtigen gestalterischen Mittel ein Gefühl zu verstärken. Diese Haltung zieht sich durch eine Laufbahn, die von Wettbewerbsarchitektur bis zur Automatisierung ganzer Arbeitsprozesse reicht.
Seit 2019 bin ich Teil verschiedener Wettbewerbsteams, unter anderem bei GMP, Struhk Architekten und JSWD. Mich beschäftigt dabei immer dieselbe Frage: Wie entsteht aus einem Entwurf eine Geschichte, und welches kleine Detail macht am Ende den Unterschied?
Schon in der Schulzeit habe ich mich mit 3D-Visualisierung und Animation beschäftigt, ein Thema, das mich bis heute nicht loslässt. Für mich zeigt ein gutes Bild nicht einfach ein Gebäude, sondern dessen Stimmung und die Seele, die dahintersteckt.
Für parametrische Zusammenhänge begeistere ich mich schon seit dem Studium. Sie zwingen dazu, genau zu verstehen, welche Parameter ein Entwurf wirklich braucht und wie sie miteinander zusammenhängen, um die Gestaltung zu tragen.
Es geht mir nicht darum, kreative Arbeit zu ersetzen, sondern ihr mehr Raum zu verschaffen. Repetitive Aufgaben gehören in eine Pipeline, deren einzelne Schritte ineinandergreifen und Folgeprozesse automatisch anstoßen, damit für den eigentlichen Entwurf mehr Zeit bleibt.
Der souveräne Umgang mit KI ist heute wichtiger denn je. Ich habe Teams darin geschult und KI-Systeme im Arbeitsalltag etabliert. Für mich zählt dabei weniger, ob etwas mit KI möglich ist, sondern wie ich sie gezielt einsetzen muss, um zu einem bestimmten Ergebnis zu kommen.
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